
Neues Verkehrsverbot auf der Neulandstrasse in Reichenburg
In Zusammenhang mit der Erweiterung des Gemüsebaubetriebes Kistler in Reichenburg wird die Erschliessung des Areals angepasst. Die Zufahrt zum Betrieb soll ostseitig über die Benkner- und die Neulandstrasse erfolgen. Der westliche Strassenabschnitt hingegen soll vom Zubringerdienst des Gemüsebaubetriebs sowie auch von Ausweichverkehr entlastet werden.
Das vom Gemeinderat Reichenburg verfügte zweiteilige Fahrverbot wurde vom Tiefbauamt des Kantons Schwyz genehmigt und im Amtsblatt vom 17. Oktober 2025 publiziert.
Der landwirtschaftliche Verkehr und der Langsamverkehr sowie auch die Erschliessung der Siedlung Laich und unseres Werkhofs bleiben weiter uneingeschränkt möglich.

Sanierung der unteren Dörflerbachbrücke
Rund 200 m unterhalb der Dörflerbachbrücke an der Gastermattstrasse führt eine zweite, kleinere Brücke über den Dörflerbach. Sie dient hauptsächlich der Erschliessung von zwei landwirtschaftlichen Parzellen sowie eines Weidstalls.
Eine Untersuchung hat gezeigt, dass die seitlichen Randborde stark beschädigt waren, da sie der Witterung besonders ausgesetzt sind. Ausserdem belasteten breite landwirtschaftliche Fahrzeuge mit den Rädern die Borde, was bei deren Bemessung nicht vorgesehen war. Die eigentliche Brückenplatte befand sich hingegen noch in einem vergleichsweise guten Zustand.
Verschiedene Möglichkeiten für die Zukunft der Brücke wurden geprüft. Dank der stabilen Brückenplatte konnte auf einen vollständigen Neubau verzichtet werden. Eine Sanierung war jedoch notwendig, da sich die Schäden an den Randborden weiter verschlechtern. Die Randborde wurden deshalb komplett ersetzt, sodass die Brücke heute wieder sicher und zuverlässig nutzbar ist. Zusätzlich wurde die Beton-Fahrbahn so angepasst, dass Regenwasser besser abfliessen kann.
Die Bauarbeiten konnten rechtzeitig vor dem Heuschnitt abgeschlossen werden.

Verstärkung der Werkleitung
Wir freuen uns sehr, dass wir mit Markus Reinhard einen erfahrenen Fachmann im Bereich des Meliorationswesens gefunden haben. Ausgebildet als Forstingenieur an der ETH Zürich und als Bauingenieur an der FH Rapperswil bringt er ein breites fachliches Fundament für die neu geschaffene Position als Zuständiger für den Fachbereich Wasserbau bei der Linthebene-Melioration mit. Markus war in den letzten Jahren als Leiter der Abteilung Strukturverbesserungen beim Landwirtschaftsamt im Kanton Schwyz tätig und wechselte per Anfang Februar 2026 zur Linthebene-Melioration in Reichenburg. Wir heissen ihn herzlich willkommen in unserem Team und wünschen ihm einen guten Start in der neuen Funktion.

Zustandsuntersuch der Haupt- und Sammelleitungen ab Januar 2026
In den kommenden Jahren prüfen wir im Rahmen des Projekts «Periodische Wiederinstandstellung» schrittweise alle Haupt- und Sammelleitungen unseres Entwässerungssystems. Die Leitungen werden gespült sowie per Kanal-TV aufgenommen und ausgewertet.
Die 7. Etappe von rund 22 km startet im Januar 2026 in Tuggen, Reichenburg und Buttikon. Die Arbeiten werden während der Vegetationsperiode pausiert und im Herbst wiederaufgenommen. Witterungsbedingte Anpassungen sind möglich. Etappe 8 folgt im Winter 2026/2027 auf Schwyzer Gebiet.
Die Arbeiten führt die Hegner Kanalreinigung AG aus. Wir achten auf eine möglichst schonende Umsetzung und beantworten Ihre Fragen gerne.

Rufibachbrücke – fit für die Zukunft
Die Rufibachbrücke wird derzeit umfassend ertüchtigt, damit sie auch in Zukunft die vorgeschriebenen Lasten sicher tragen kann. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Dabei kommt unter anderem ein neuartiger Werkstoff zum Einsatz: Memory®-Steel. Dieser spezielle Stahl hat eine besondere Eigenschaft – er zieht sich zusammen, wenn er erhitzt wird. Dadurch wird die Brücke zusätzlich verstärkt und erhält mehr Tragkraft. Nach dem Erhitzen werden die verankerten Stahlelemente noch sorgfältig mit Reparaturmörtel umhüllt. So sind sie optimal vor Witterung und Korrosion geschützt. Mit dieser innovativen Methode kann die bestehende Brücke nachhaltig und effizient instandgesetzt werden – ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung unserer Infrastruktur.

Gewässer sind keine Müllkippen!
Immer wieder müssen die Unterhaltsdienste der Gemeinden und der Linthebene-Melioration grosse Mengen an Siedlungsmüll aus diversen stehenden und fliessenden Gewässern entnehmen und unter Kostenfolge umweltgerecht entsorgen. Das darf nicht sein!
Bilder von schlimm verschmutzten Flüssen und Meeren erreichen uns leider fast täglich: da schwimmen ganze Teppiche von Siedlungsmüll und bedrohen das Tier- und Pflanzenreich weltweit in zunehmendem Masse. Leider blenden wir häufig aus, dass dies im kleineren Stil auch bei uns permanent zu beklagen ist. Schnell weggeworfen und aus dem Sinn – nur dass das Problem damit nicht aus der Welt geschafft ist. Weiter unten im Gewässer oder in einem Rückhaltebecken kommen die Errungenschaften der modernen Zivilisation wieder zum Vorschein, wo sie von den Verantwortlichen entnommen und entsorgt werden müssen. Dies verursacht auch unnötige Kosten für die Grundeigentümer und die Gemeinden, die im Falle der Linthebene-Melioration diese Kosten zu tragen haben.
Es ist jedem von uns zumutbar, den Müll, den wir täglich produzieren, nach Hause zu nehmen und dort umweltgerecht im gebührenpflichtigen Sack zu entsorgen, so dass kein Lebensraum verschmutzt wird. Jede und jeder kann täglich mithelfen, die Gewässer sauber zu halten!